Wort zum
Sonntag
Von
guten Mächten….. (
Dietrich Bohnhoeffer) Von
guten Mächten treu und still umgeben, behütet
und getröstet wunderbar, - so
will ich diese Tage mit euch leben und
mit euch gehen in ein neues Jahr;
Ein
berührendes Gedicht, geschrieben
in dunkelster Zeit unserer Geschichte. Wie
viel Kraft in diesen Zeilen für unsere heute
vergleichbar leichten Lebenswegen steckt. noch
will das alte unsere Herzen quälen, noch
drückt uns böser Tage schwere Last, Ach
Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen Das
Heil, für das Du uns geschaffen hast.
Die bösen Tage finden auch
heute noch Ihren Weg,
Streit mit den anderen, wie komme ich heute über die Runden,
Neid und egoistische Züge begleiten und treffen uns tagtäglich.
Können wir uns nicht auf unsere Christlichen Grundwerte besinnen? Und
reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des
Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so
nehmen wir Ihn dankbar ohne zittern aus
Deiner guten und geliebten Hand.
Mit heutigen Empfindungen,
auch nur Ansatzweise zu begreifen wie
groß das Leid der Verfolgten vor 70 Jahren war, ist wohl nicht möglich.
Aber, immer wieder trifft man auf starke Menschen, die sich dem
Ihnen
zugewiesenen Schicksal stellen und anderen dadurch Halt geben. Doch
willst Du uns noch einmal Freude schenken An
dieser Welt und Ihrer Sonne Glanz, dann
woll´n wir des Vergangenen gedenken, und
dann gehört Dir unser Leben ganz.
Auch wir wollen unsere
heutige Last tragen,
damit wir Stützen der Gesellschaft werden, damals
so wie heute und wie vor 2.000 Jahren wie Jesus es gelehrt hat.
Liebe, Demut und ein starker Glaube kann Berge versetzen. Laß
warm und still die Kerzen heute flammen die
Du in unsre Dunkelheit gebracht, führ,
wenn es sein kann, wieder uns zusammen! Wir
wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Ja, es kann sein und es wird
sein, denn wir können gemeinsam
die Welt verändern. Im Kleinen wie auch im Grossen.
Jesus nimmt uns durch seine Worte und Taten an die Hand
und zeigt uns den rechten Weg, hin zum Leben. Wenn
sich die Stille nun tief um uns breitet, so
laß uns hören jenen vollen Klang der
Welt, die unsichtbar sich um uns weitet, all
Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Wir wissen um die Last der
Sterblichkeit,
ob der Leichtigkeit oder dem Leidvollem hingegeben,
wissen wir doch um die tragende Kraft des Glaubens
an ein erlösendes, liebendes von Gott getragenes ewiges Leben. Von
guten Mächten wunderbar geborgen erwarten
wir getrost, was kommen mag. Gott
ist mit uns am Abend und am Morgen, und
ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Kann es ein tieferes
Gottvertrauen, als sich in diesen Worten wieder findet geben? Gott hat uns
seine Engel in vielerlei Gestalt und im stillen wirkend gesendet.
Sie wirken am Abend - in einem Gebet - und am Morgen, geben sie uns
Zuversicht,
und gehen mit uns in
ein neues Jahr.
Lassen wir es zu, dass uns geholfen wird, wenn wir es benötigen.
Lassen wir es zu, das nur durch das eigene Dazutun sich die Welt im
Kleinen und wenn man will
auch im Grossen verändert.
Jesus hat uns gezeigt was dazu nötig ist,
Glaube nährt Hoffnung, und Liebe öffnet die Herzen.
Lassen Sie uns unser Schicksal in die Hand nehmen und Nächstenliebe
leben.
In diesem Sinne und voller Hoffnung auf die ersten Zeichen Ihr Hans-Hermann
Lindemann
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