Wort zum Sonntag

  

Dürre und Hungersnot in Ostafrika

Jesus lebte unter den Menschen und gab ihnen Hoffnung auf ein Leben in Würde.
Es ist jetzt eine Zeit, in der wir als (gläubige) Menschen verpflichtet sind, unsere Aufmerksamkeit den drängendsten Problemen unserer Gesellschaft zuzuwenden.

Aktuell sind mehr Menschen von Hungersnöten bedroht als jemals zuvor. Im Südsudan ist es schon zu einer Hungersnot gekommen. Somalia, Nigeria und der Jemen stehen kurz davor. Momentan sind über 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht, und weitere Millionen leiden an Dürre und Lebensmittelknappheit. In dieser verzweifelten Lage leiden Kinder am meisten und sind besonders anfällig.
Die Vereinten Nationen nennen dies die größte humanitäre Krise seit 1945.

Die weltweite Reaktion auf diese Krise ist völlig unzureichend, es muss sich dringend am jetzigen Vorgehen etwas ändern, sonst wird es zu unvorstellbarem Leiden und zahlreichen Opfern führen, die vermieden werden können.

Ich bin der Ansicht, dass die Kirche eine tragende und treibende Rolle spielen muss, um ihre Mitglieder, die Gesellschaft im allgemeinen und besonders auch die Menschen, die politische Verantwortung tragen, zu mobilisieren in dieser Krise ungekannten Ausmaßes etwas zu bewegen.

„Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt 25,35)

Wir sollen also  nicht nur Mitleid mit den Menschen haben, die sich in einer bedrohlichen Lage befinden. Wir sollen helfen!
Uns wurde aber auch aufgetragen, in den Leidenden das Göttliche zu erkennen und ihre Meinungen und Lösungen zu schätzen und ihre Würde in unserer Hilfe zu respektieren.
„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ (1 Mos 1,27)
2
Ich  hoffe, dass es gelingt viele Menschen zu mobilisieren, sich für Frieden und ein Ende des Hungers und der Gewalt einzusetzen!

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Wochenende.
Karin Lewandowski

 

 

Wir veröffentlichen unser geistliches Wort  wöchentlich im "Keesblatt", einem Anzeigeblatt für die Wilstermarsch. An dieser Stelle erscheint jede Woche ein aktuelles "Wort zum Sonntag", die "Online-Version".

 

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der Kirchengemeinden in der Wilstermarsch
Verantwortlich: Pastor Jens Siebmann, Schulstraße 2, 25599 Wewelsfleth,
) 04829/380

Wir freuen uns über Ihre Reaktion! Schicken Sie uns eine Mail!

Hier geht's zu den Kirchengemeinden der Wilstermarsch:
Kirchengemeinde Wilster
  Kirchengemeinde Wewelsfleth  Kirchengemeinde Beidenfleth
Kirchengemeinde St. Margarethen/Brokdorf Kirchengemeinde Krummendiek/Mehlbek